Fahrradmagazine „klassisch“

Neulich beim Zeitschriften-Dealer meines Vertrauens:

Der kleine Biker springt vom Rad, sprintet zum Regal (nein, nicht das mit den Magazinen mit den hübschen Mädchen auf dem Titel) – und wird jäh gestoppt. Rein, zugreifen, zahlen, raus? Geht nicht. Früher war das einfach. Da gab es die TOUR. Sonst nichts. Heute ist der Markt auch in dieser Hinsicht unübersichtlich.

© Christian Bohr (Thommess) / Wikipedia

Unser kleiner Radler fängt also an, das Angebot zu sichten:

Rennrad? Vier Magazine. Eins davon kauft er eigentlich immer. MTB? Der kleine Radler interessiert sich dafür nicht so, also wird nicht gezählt. E-Bike: gibt’s auch was. Fixie? Noch recht neu: Spoke Magazine. Interessant. „Normal“- und Reiseradler? Auch ein paar Magazine. BMX? Auch eins …

Und dazu Kataloge. Ohne diese warteten in den Regalen 17 (!) Radmagazine auf unseren kleinen Radler. Sicherlich fehlten noch ein paar „Exoten“. Nicht finden konnte er die Velosophie (die findet er ja hier) und das noch recht neue Magazin fahrstil. Natürlich auch nicht die Vereinspublikationen RADZeit (ADFC Berlin) oder Radwelt (ADFC bundesweit). Die kommen per Post oder werden wie die RADZeit in Radläden ausgelegt.

Was unser kleiner Biker gekauft hat? Wir können es ja verraten.  Wie immer eins der Rennradmagazine und die Spoke. Er ist ja schließlich neugierig.

Es gibt sicher einige Indikatoren dafür, dass der Radmarkt und das Radfahren allgemein boomt. Die Menge der (klassischen, gedruckten) Publikationen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, gehört dazu.

Vielleicht mache ich mir bei Gelegenheit die Mühe, alle mir bekannten Magazine aufzulisten. Wirklichen Nutzen hat man davon jedoch nicht: Zeitschriften muss man anfassen, durchblättern. Sie leben nicht allein vom Informationsgehalt, sonder auch vom „look and feel“. Hochglanzfotos spielen nicht nur bei „Herrenmagazinen“ eine Rolle. Dies unterscheidet vor allem die neueren Rad-Publikationen von Ausgaben der 80er und 90er Jahre.

Demnächst gibt es eine Liste der mir bekannten Fahrradblogs. Garantiert nicht komplett und dennoch eine Fleißaufgabe, wie der Beitrag von Kalle im Blog der Radspannerei zeigt.

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Veröffentlicht am 23. Dezember 2010 in Zeitschriften und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Fahrradmagazine „klassisch“.

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