Falsch geparkt

Aber das gründlich! Eigentlich ist das Halteverbotsschild am Fahrradstreifen gar nicht nötig, aber wenn man schon eine Regel ignoriert, kann man das doch auch gleich mit mehreren tun.

Anm.: das Auto hielt nicht, es parkte. Die Scheiben waren noch von der Nacht beschlagen …

Gesehen, geärgert und fotografiert am 21.10.2010, 08:08 Uhr in der Behmstraße, Berlin-Prenzlauer Berg.

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Veröffentlicht am 22. Oktober 2010 in Berlin, Fotos und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 7 Kommentare.

  1. Passt doch: Radstreifen zu Parkstreifen. Erstere sind bei 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung eh eine hyperfluide Scheinsicherheit.

  2. Kannst du das noch abgehobener formulieren? Der Vorteil von Radstreifen ist, dass automatisch klar ist, dass die PKW links davon fahren – die Straße wird aufgeteilt, ohne dass ich übersehen werde. Und das finde ich angenehm. Speziell vor Rot-Ampeln kann ich dann relativ gefahrlos neben den haltenden Autos vorfahren.
    Wenn der Radstreifen zugeparkt wird, muss ich Schlangenlinien fahren und mich in den – auch wenn 30 km/h ausgeschildert ist – i.d.R. schnelleren Verkehr hineinschummeln.

  3. ist schon ärgerlich, des sind bestimmt auch noch die Personen wo einen halb umfahren beim überholen 😦
    Naja wünsch dir noch viel Spaß beim Radfahren! Ist in Berlin bestimmt manchmal noch gefährlicher wenn man von nem Auto überholt wird als in nem ruhigeren Franken.

  4. mh wie schauten das mit den Busspuren aus ? Die sind hier ja auch nach allen Regeln der Kunst zugeparkt, böten aber nahezu ideale Fahrradspuren selbst für die flotteren Strampler unter uns ..

    • Die sind hier ja auch nach allen Regeln der Kunst zugeparkt,

      Das kann ich nicht bestätigen. Die Busspuren, die ich kenne, sind in der Regel frei. Ich denke mal, dass das Ordnungsamt schon recht fix ist, wenn die BVG sich meldet.
      Normalerweise sind Busspuren in Berlin für Radfahrer freigegeben. Nicht immer, aber fast alle. Das ist ja eindeutig durch die Beschilderung „Fahrrad frei“ (mit einem Fahrradsymbol) gekennzeichnet. So wirklich angenehm finde ich es jedoch nicht, wenn ich hinter mir einen Bus „spüre“ … Aber das ist eine Gefühlssache, keine Frage des Risikos.

  5. Erlebt man als Fahrradfahrer in Hamburg leider jeden Tag.

    Von Glasscheiben auf Fahrradwegen, Schlaglöcher auf nicht
    vorhandenen Fahrradwegen, Baumäste die den Asphalt auf den
    Fahrradwegen zersprengen, SUV-Fahrer die ihre „Autos“ nur quer
    auf dem Fahrradweg parken können, weil sie sonst nicht in die
    Parklücke passen
    Fußgänger auf Fahrradwegen, die meckern wenn man klingelt
    Fußgänger auf Bürgersteigen, die meckern wenn man klingelt und dir hinterherrufen
    warum man nicht auf Fahrradwegen fährt
    Fußgänger die Fahrradklingeln nicht hören usw.

    • Fußgänger auf Bürgersteigen, die meckern wenn man klingelt und dir hinterherrufen warum man nicht auf Fahrradwegen fährt

      Ich bin übrigens auch solch ein Fußgänger. Radfahrer haben nun mal auf Bürgersteigen nichts zu suchen. Ansonsten: d’accord.