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Beleuchtungstipps für dunkle Tage (ctd.)

Hier noch die Vor- und Nachteile meiner Beleuchtungstipps:

SON Nabendynamo:

Nachteile:

  • im Vergleich zu anderen Dynamoarten hohes Gewicht und teuer
  • im Vergleich zu anderen Nabendynamos teuer

SONdelux - Schmidts Top-ProduktEigenschaften/Vorteile:

  • kaum spürbar
  • keinerlei Witterungseinflüsse: es gibt IMMER Licht!
  • Schnellspanner-geeignet
  • Pitlock-geeignet
  • seriöse Kabelanschlüsse
  • robust, da gute Lagerung
  • diverse Ausführungen für Laufradgrößen ab 20 Zoll, mit Scheibenbremsaufnahme oder für kabellose Montage (nur für Erstausrüster)

Da ich den SON nahezu solange fahre, wie es ihn auf dem Markt gibt, habe ich wenig Vergleich zu anderen Nabendynamos. Hier kann ich nur auf stets positive Testergebnisse verweisen. Ein moderner Nabendynamo ist i.d.R. jeder anderen Dynamolösung überlegen, egal von welcher Firma!
Für Rennradfahrer könnte der Renak Enparlite in Frage kommen – er kann (mechanisch) ausgeschaltet werden, dann läuft die Nabe ohne Widerstand. Eingeschaltet läuft diese Nabe aber leider recht schwer und laut. Bei seltener Nutzung (Notbeleuchtung) wäre dies eine sinnvolle Alternative. Ob er noch verkauft wird, kann ich leider nicht sagen.
Seit 2009 verfüge ich über ein Alternativ-Vorderrad mit einem einfacheren Shimano-Nabendynamo. So kann ich schnell auf ein Vorderrad mit Spikes umstellen, wenn nötig. Auch der Shimano läuft kaum spürbar, der Unterschied zum SON ist nicht weltbewegend. In Vergleichen gibt es dennoch regelmäßig “Punktsiege” für SON, da die Lagerung hochwertiger ist und Widerstand und Wirkungsgrad noch etwas besser ausfallen. Ein etwas älterer, sehr aufwändiger Vergleichstest wurde 2004 vom Online-Magazin Fahrradzukunft durchgeführt.

Die SON Nabendynamos der ersten Serien hatten noch mit dem Problem der mangelhaften Dichtung zu kämpfen. Feuchtigkeit konnte eindringen und langfristig der Lagerung schaden. Dies wird inzwischen durch ein Druckausgleichssystem behoben.

Mehr zu Nabendynamos findet man im Radreise-Wiki.

Scheinwerfer B+M LUMOTEC IQ Cyo R senso plus:

Eigenschaften/Vorteile:

  • hell (40 Lux): weitaus mehr Licht als bei konventionellen (Halogen-)Lampen
  • Nahfeldausleuchtung: man sieht vom Vorderrad bis zum Ende des Lichtkegels alles!
  • klein: sieht gut aus…
  • Sensor: schaltet sich bei Dämmerlicht selbsttätig ein (kann aber auch abgeschaltet werden)

Nachteile:

  • Preis (lt. Anbieter ab ca. 80,– €, je nach Modell)
  • für schnelle Kurvenfahrten könnte der Lichtkegel noch etwas breiter sein

Hinweis: den Cyo gibt es auch in einer noch helleren Version (60 Lux), dafür ohne Nahfeldausleuchtung bzw. Reflektor sowie ganz aktuell mit “Tagfahrlicht“.

LED-Akkuscheinwerfer B+M IXON IQ

Eigenschaften/Vorteile:

  • hell im “High-Power-Modus” (40 Lux): weitaus mehr Licht als bei konventionellen (Halogen-)Lampen
  • gute Reichweite dank Eco-Modus (10 Lux), der auf beleuchteten Wegen oft ausreicht
  • Anschluss für Ladegerät, aber auch mit AA-Batterien zu betreiben
  • gute Anzeige der Akkukapazität (mehrfarbig blinkende LED)
  • für Rennräder zugelassen (dt. Prüfzeichen)
  • ideal als Zusatzbeleuchtung

Nachteile:

  • teuer
  • leider nicht sehr robust… ein Sturz aus ca. 1,5 m Höhe reicht aus, um das Akkufach so zu verziehen, dass es nur noch mit einem Gurt o. Klebeband geschlossen werden kann. Ist mir schon zweimal passiert…
  • im Bereich der StVO nur für Rennräder zugelassen

Hinweis: der fast gleiche B+M IXON (hier also ohne IQ) bietet mit 17 Lux im “High-Power-Modus” m.E. keine nennenswerten Vorteile gegenüber “normalen” Lampen. Der Unterschied zu den 10 Lux im Eco-Modus ist nicht so deutlich, dass man dafür die deutlich kürzere Reichweite in Kauf nimmt. Die 20 € Mehrkosten für den IXON IQ sollte man sich daher leisten, wenn man auch mal außerhalb der Stadt unterwegs ist!

Weitere Infos über Fahrradbeleuchtung gibt es in Wikipedia.

© Abbildungen: www.nabendynamo.de / www.bumm.de